Opel Admiral A 2,6 1965 mit rarer Tunnelschaltung

Technische Daten

2,6l 6 Zylinder mit 4-Gang Schaltgetriebe

Beschreibung

OPEL ADMIRAL A 2,6 von 1965.

Dieser 1965 das erste mal in Schweden zugelassene Oberklasse Opel kenne ich seit nunmehr 25 jahren. Ich verfolgte seine Laufbahn die ganzen Jahre, seit ich ihn und seinen Besitzer auf einem schwedischen Veteranentreffen kennen lernte.

Im Laufe der Zeit wechselte der elegante Reisewagen nach Kopenhagen zu einem Opelsammler, aber dort blieb er nur einige Jahre um dann bei einem Fordenthusiasten in Dänemark zu bleiben. Dieser fuhr den Wagen zwar hin und wieder, aber Sie ahnen es schon, ein Fordfan ist ein Fordfan. So kam es, wie es kommen musste. Da ich Kenntnis davon bekam, dass der Admiral zum Verkauf stand, machte ich mich auf den Weg, um einen weitern KAD nach Hause zu führen.

Das gute an diesem Fahrzeug ist, dass er trotz der "Wirrungen" immer gute Pflege bekam. Daher ist die Karosserie auch in hervorragendem Zustand. Türen und Hauben reihen sich hier ebenfalls ein. Eine Hohlraumversiegelung vor der ersten Zulassung hat den sonst üblichen Rost verhindert.

Auch ein Unfall ist am Fahrzeug nicht festzustellen.

Die Innenausstattung ist selten gut und original vorhanden. Die sonst üblichen Abnutzungserscheinungen fallen hier weg, zB das der Teppich durchgetreten und geschrumpft, oder die Chrom Eloxierung von den Türgriffen abgenutzt wäre. Sogar die Türverkleidungen sind spitze. Einzig der Himmel hat die üblichen leichten Verfärbungen. Sehr schöner Sitzkomfort auf den vorderen Sitzten, die sich auch in Liegeposition verstellen lassen. Die Armaturenbrettabdeckung ist ohne Risse.

Elektrisch funktioniert alles wie es soll. Vor ein paar Jahren wurden die alten Nebelscheinwerfereinsätze mit Chromeinfassungen gegen neue ersetzt. Die vier Blinkergläser sind sehr gut .

Womit wir auch schon bei den Chromteilen wären, die sich sehr gut präsentieren. Lediglich die vordere rechte Stoßstangenhälfte zeigt etwas Blässe.

Der 6-Zylinder Langhuber läuft sehr schön, und verhilft dem Dickschiff schon aus dem Drehzahlkeller zu guten Fahrleistungen. Auch lässt sich der Wagen relativ schaltfaul fahren, da der Motor sehr elastisch ist. Selten ist die georderte Knüppelschaltung, die von der meist georderten Lenkradschaltung abweicht. Die Schaltvorgänge gehen einwandfrei.

Die Bremsen verzögern gleichmäßig gut, und das Fahrwerk ist für diese Art von Fahrzeug einwandfrei. 

Die Lackierung ist sehr gut und hat einen schönen Glanz. 

Hier gibt es ein Operklasse Fahrzeug der 1960er Jahre in überdurchschnittlich gutem Zustand, der sich von den meisten KAD A Fahrzeugen deutlich absetzt. 

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